Lissabon -

Stadtrundgang -
Alfama - Castelo


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Marlene Bunge-Kersten
Hans-Joachim Bunge


von der Baixa hoch zur Alfama







Die Hauptkirche d. Stadt
- die Sé Patriarcal








Ausblick vom miradouro








Castelo de São Jorge








Kirche São Vicente
de Fora








Pantheon
- und der Markt der Diebe
<








... zurück durch das
Maurenviertel

Auf ihrem Spaziergang hinauf zur Burg durchqueren Sie das "romantische" Lissabon am Rand der historischen Alfama. Lauschige Plätze, teilweise sehr schön restaurierte Häuser und enge Straßen lassen Sie die moderne Großstadt Lissabon vergessen.

Beginnen Sie den Spaziergang in der Baixa, und zwar an der Ecke Rua da Prata/Rua da Conceiçao und folgen Sie den Schienen der berühmten Straßenbahnlinie 28 bergauf. Nach einer Rechtskurve gehen Sie direkt auf die Kathedrale zu, Lissabons älteste Kirche, der Sé Patriarcal . Ihre Fassade wirkt wie ein von zwei Wachtürmen geschützter Burgeingang. Das Gebäude macht einen eher schlichten, Eindruck. Die Kirche verbirgt im Innern einige Schätze, folgen Sie bitte dem Link.

Freundlicher wirkt dagegen die kleine weiße Barockkirche Santo António da Sé schräg gegenüber. Sie ist an der Stelle gebaut, an der das Geburtshaus des heiligen Antonius von Padua gestanden haben soll. Der Heilige wurde 1195 in Lissabon geboren und lebte als Franziskanermönch in Italien, wo er sechsunddreißigjährig starb. Ihm zu Ehren wird am 13.Juni vor allem in der Alfama ein großes Volksfest gefeiert. Der Kirche ist ein kleines Museum mit Ikonen, Bibliographien und liturgischen Gegenständen - alle dem Heiligen gewidmet - angeschlossen.
Weiter geht es, immer den Straßenbahnschienen nach, bis zum Miradouro de Santa Luzia, einer großen Aussichtsterrasse mit Blick über die Alfama. Die Parkanlage wirkt etwas verwahrlost, leider ist auch der Blick auf die Alfama durch Wellblechabdeckungen auf den (zum Teil gerade in Renovierung befindlichen) Dächern sehr beeinträchtigt. Schön sind die Azulejobilder an der Kirche gleich neben der Aussichtsterrase. Sie zeigen die Einnahme Lissabons im Jahre 1147 und ein Bild der Stadt vor dem Erdbeben.

Um zum Castelo de São Jorge zu gelangen überqueren Sie jetzt die Straße und wandern über die Travessa de Santa Luzia steil bergauf, vorbei an einigen Andenkenläden und Cafes. Nach etwa 10 Minuten haben Sie die Burg erreicht, von der Sie einen einzigartigen Blick über die Stadt haben und die Burg auf den Zinnen auch einmal umrunden können. Wenn Sie mehr über das Castelo de São Jorge wissen möchten, folgen Sie bitte dem Link.

Die nächsten Stationen des Rundgangs sind die Kirche São Vinzente de Fora und das Pantheon, beide Monumente liegen dicht beieinander östlich der Burg. Die zwei hellen Türme der Kirche und die große Kuppel des Pantheon sehen Sie schon vom Burghügel. Um dorthin zu kommen müssen Sie zunächst wieder bergab zum Miradouro de Santa Luzia gehen und dann links der Straße Rua de S.Tomé folgen. Etwa nach 5 Minuten bergauf biegen Sie in die sehr schmale Gasse rechts ab (die dritte Querstraße) und gehen immer geradeaus direkt auf die Kirche São Vicente de Fora zu.
Sie wurde zwischen 1582-1627 erbaut und ist das erste Bauwerk des Italieners Fillipo Terzi in Portugal. Über dem Eingang der Renaissancekirche stehen Statuen des Hl. Vincent, Sebastian und Augustin. Im Innern springt der Hauptaltar mit Baldachin ins Auge,eine Arbeit des Künstlers Machado de Castro. Der Kapitelsaal hinter dem Hochaltar ist mit Chorgestühl aus Tropenholz (18.Jht.)bestückt. Rechts neben der Kirche liegt das frühere Augustinerkloster, heute ein Museum. Es ist mit bemerkenswerten Azulejos aus dem 18.Jht geschmückt - die naiven Bilder zeigen Szenen aus der Geschichte Portugals mit König Alfonso Henrique, der 1147 die Mauren vertrieb, als Mittelpunkt. Dabei hat man es mit der zeitlichen Reihenfolge nicht so genau genommen, beispielsweise gibt Alfonso die 450 Jahre später gebaute Kirche São Vicente in Auftrag. Die Fabeln des französischen Schriftstellers La Fontaine lieferten die Motive für die Malereien auf den Azulejos in den Kreuzgängen. Im Refektorium des Klosters sind die Sarkophage der Dynastie Bragança, aus der die letzten Könige Portugals stammen, aufgebahrt.

Hinter der Kirche führt die Straße Campo de Santa Clara weiter zum Pantheon. In diesem Gebiet wird dienstags und sonnabends von 9.00 bis 18.00 Uhr ein großer Flohmarkt veranstaltet, die Feira da Ladra (Markt der Diebin). Angeboten werden neben neuen Textilien Kitsch und Trödel, Waffen und Fotoapparate (hochwertige Kamaras unter der Hand, woher wohl ??),die oft zitierten echten Antiquitäten haben wir nicht gesichtet. Nur wegen des Flohmarktes hierher zu fahren lohnt sich u.E. nicht. Das Gebiet des Flohmarkts ist recht ausgedehnt, wenn Sie alle Gassen durchstreifen wollen, benötigen Sie ca. 1 Stunde.

Zu guter Letzt werfen Sie noch einen Blick in das Pantheon. Das monumentale Bauwerk ist aus der früheren Igreja de Santa Engrácia entstanden, die 1681 zerstört wurde. Bereits 1682 begann der Wiederaufbau, der allerdings über Jahrhunderte nicht vollendet wurde. Erst im Dezember 1966 war das Bauwerk fertig, von Salazar sogleich zum Ehrentempel für Portugals Helden umgewidmet. So finden Sie in dem mit weißem und rosa Marmor versehenen Nischen um den quadratischen Innenraum herum (der Grundriß entspricht einem griechischen Kreuz) Grabmäler für Vasco da Gama,Heinrich den Seefahrer, den Dichter Camões und den Herzog von Albuquerque.

Als Rückweg haben wir einen Gang durch das alte Maurenviertel, die "Mouraria", gewählt. Dazu sind wir zunächst den gleichen Weg an São Vincente de Fora vorbei zurückgegangen bis zum Largo R.de Freitas. Von hier aus führt die Calcada de Santo André (nicht die C. da Graca rechts ab nehmen) , dann anschließend die Rua de Cavaleiros - sie ist die Hauptader der Mouraria - zum Largo Martim Moniz mit Metrostation.

Selbstverständlich bietet sich auch ein Rückweg mit Bummel durch die engen Gassen der historischen Alfama an. Hierzu gehen sie vom Pantheon zurück zum Miradouro Santa Luzia und von dort steigen Sie die Gassen herab, den Tejo immer vor Augen.


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